SEO Web Writing

Autocomplete me, Google.

Über Auto-Diskriminierung und Autocomplete-Humor im deutschen Privatfernsehen

Die Autovervollständigungen von Google Autocomplete machen in letzter Zeit immer häufiger Schlagzeilen: Die automatisch generierten Echtzeit-Vorschläge sorgen für Kopfschütteln, Schmunzeln, aber auch für Proteste und Gerichtsverhandlungen. Wie es im Jahr 2019 sogar zum ersten TV-Auftritt einer Text-Vervollständigungsfunktion kommen konnte, beleuchten wir im folgenden Artikel.

November 27, 2019

Written by Carina D. Bukenberger

Germanistin und Rhetorikerin (M.A.)

1. Zeitersparnis: 200 Jahre pro Tag

Exakt 20 Jahre sind vergangen seit die erste Version der automatischen Text-Vervollständigung veröffentlicht wurde. Während man damals froh war, dank T9 pro Buchstabe nur noch einen Tastendruck tätigen zu müssen, wirbt Google heute mit einer Tipp-Ersparnis von 25%. Laut eigenen Angaben kommt der Suchmaschinenbetreiber damit auf 200 Jahre Tippzeit pro Tag weltweit, die allein durch Google Autocomplete eingespart werden. Inzwischen arbeiten zahlreiche weitere Apps, Programme und Betriebssysteme mit automatischen Wortergänzungen, die zu großen Teilen auf der Protokollierung des individuellen Schreibverhaltens ihrer Nutzer:innen basieren. Klar, dass bei derartigen Prozessen irgendwann auch anstößige Wortkombinationen ungewollt an Relevanz gewinnen. Wie Google damit umgeht, welche weiteren Faktoren und Algorithmen bei der Autovervollständigung von Suchanfragen eine Rolle spielen und wie diese bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

2. Wie funktioniert die Autovervollständigung von Suchanfragen?

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Woher google weiß, was Sie noch nicht wissen.

Die Vorgehensweise dürfte klar sein: Wird in das Suchfeld ein bestimmter Begriff, eine Wortkombination oder auch nur ein Buchstabe eingegeben, erscheinen im Drop-Down-Menü passende Vervollständigungen und Zuordnungen, welche die Suchanfrage weiter spezifizieren. Auf diese Weise ist Google in den allermeisten Fällen in der Lage, den Suchenden auf schnellstem Wege die optimale Antwort auf ihre Suchanfrage zu liefern. Doch nach welchen Algorithmen arbeitet die Vervollständigung genau? Dabei handelt es sich nach wie vor um eines der sehr gut gehüteten Geheimnisse des Suchmaschinenbetreibers, doch brachte man 2018 endlich etwas Licht ins Dunkel: Im Artikel SEARCH | How Google autocomplete works in Search offenbart der Konzern die basalen Funktionsweisen der Autovervollständigung. Besonders relevant sind dabei die folgenden Faktoren:

  • Über welches Endgerät wird die Suchanfrage eingegeben? Bei der Autovervollständigung macht es einen Unterschied, ob eine Formulierung ins Suchfeld via Smartphone, Tablet oder Desktop-PC eingegeben wird. So werden auf mobilen Endgeräten beispielsweise Local-Search-Ergebnisse sowie Wetterdaten bevorzugt angezeigt, auf Desktop-Geräten hingegen eher Shopping-Angebote und Webseiten mit längeren Click Paths.
  • Über welche IP-Adresse wird gesucht? Suchmaschinen speichern bisherige Suchen inklusive der Zufriedenheit mit den entsprechenden Ergebnissen. Die Zufriedenheit wird an der Verweildauer auf der jeweiligen Ergebnisseite und den dort präsentierten Webseiten gemessen. Sucht beispielsweise ein:e Mathematiker:in häufig nach bestimmten Formeln, so wird ihm oder ihr höchstwahrscheinlich bei der Suchanfrage „Kreis“ direkt ein entsprechend mathematisches Suchergebnis präsentiert. Sucht hingegen ein:e Geowissenschaftler:in oder ein:e Politiker:in nach „Kreis“, wird dieser Begriff mit großer Wahrscheinlichkeit als „Landkreis“ definiert und die SERP (Search Engine Result Page) mit entsprechend geografischen Beiträgen bestückt.
  • Welche Topmeldungen stehen in Zusammenhang mit der aktuellen Suche? Topmeldungen werden in den Google Trends gelistet und setzen sich aus beliebten Themen aus der Region, welcher die Suchanfrage entstammt, zusammen. Sofern das gesuchte Thema aktuelle Ereignisse betrifft, wird die Suchanfrage damit ergänzt.

 

Was bedeutet die verbesserte Autovervollständigung für die Google-Suche?

Negative Nutzererlebnisse (User Experiences) gehören der Vergangenheit an: Selbst fehler- und lückenhafte Eingaben werden durch Autokorrektur und Autovervollständigung sprachlich soweit aufgewertet, dass sie in den allermeisten Fällen zu einer reichhaltigen Suchergebnisseite führen. Für die Nutzer:innen greift dabei ein simpler Belohnungseffekt, der die Bindung zur jeweiligen Anwendung stärkt.

Was bedeutet die verbesserte Autovervollständigung für die Suchmaschinenoptimierung?

In gewisser Weise ermöglicht uns eine genauere Suche auch mehr Genauigkeit bei der Planung des Klickpfads. Der sogenannte Click Path registriert alle Schritte, die ein:e User:in zurücklegt, um zu einem bestimmten Punkt auf der Zielwebseite zu gelangen, beginnend bei der Quelle der Einstiegsseite. Entsprechend können wir mittels Longtail-Optimierung exakt die Userinnen und User auf eine bestimmte Landingpage führen, deren Frage dort beantwortet wird. Werden hingegen Nutzer:innen durch die angezeigten Suchergebnisse auf weniger relevante Webseiten geleitet, verweilen sie mit großer Wahrscheinlichkeit dort nur kurz, was sich schlecht auf das Ranking der Homepage auswirkt. Verweildauer und Absprungrate sind für Google entscheidende Kriterien dafür, wo eine Webseite in den SERPs (Search Engine Result Pages) platziert wird.

Wir sind bereit. Sie auch?

 

3. Autodiskriminierung: Wer haftet für künstliche Intelligenz?

Wenn Autovervollständigungen hetzen, erniedrigen und verletzen

Wie wir bereits festgestellt haben, verknüpft Auto-Complete nicht nur einzelne Begriffe mit bestimmten Themen, sondern auch Namen. Genau das kann zum Problem werden, wenn beispielsweise der volle Name einer Person durch Autocomplete mit Begriffen wie „Betrug“, „Drogen“, „Rassismus“, „Missbrauch“ oder „Pädophilie“ in Verbindung gebracht wird. Hier fiel das erste Urteil bereits 2013 zu Gunsten der Betroffenen. Google wurde dazu verpflichtet, entsprechend rufschädigende Autocomplete-Begriffe aus den Vorschlägen zu entfernen, sobald der Suchmaschinenbetreiber darüber in Kenntnis gelangt. So klagte beispielsweise Bettina Wulf gegen den Suchmaschinenbetreiber Google, da ihr Name bei der Sucheingabe vermehrt mit Begriffen aus dem Rotlichtmilieu ergänzt wurde, ohne dass Google die Vorschläge zeitnah entfernte. Dieser Streit um 43 Wortkombinationen wurde schließlich außergerichtlich beigelegt, da Google die internen Richtlinien parallel unabhängig vom aktuellen Rechtsstreit änderte. 

Die Fragwürdigkeit einzelner Autovervollständigungen wurde auch 2015 in der New York Times kritisch beleuchtet. Im Fokus stand dabei die sogenannte „Autodiskriminierung“ oder auch „HateSearch“. Unter diesen Schlagworten sammelte Goliathwatch, ein Zusammenschluss von Aktivist:innen, Beispiele für die systematisch diskriminierende Funktionsweise der Autocomplete-Funktion. Insbesondere kritisiert wurden hetzerische Suchvorschläge wie „Migration ist… Völkermord“ oder „Behinderte dürfen… nicht wählen/nicht heiraten/keine Kinder bekommen“. Die gesamte Pressemitteilung von Goliathwatch können Sie hier nachlesen. 

Um derartigen Geschehnissen künftig vorzubeugen, wurde eine Feedback-Funktion in die Suche integriert. Mittels der Schaltfläche „Unangemessene Vervollständigungen melden“ können Google-Nutzer:innen sich selbst und andere schützen. Sofern ein:e User:in unangemessene oder unerwünschte Vervollständigungen meldet, werden diese einer weiteren Prüfung durch Google unterzogen und gegebenenfalls entfernt.

4. Der Pro7-Googleschreiber: Auto-Complete als TV-Unterhaltung

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Autocomplete-Humor zur PrimeTime

Private TV-Sender möchten Bindung zum Publikum erzeugen und bieten dafür einfache lebensweltliche Anknüpfungspunkte für ihre Zuschauer:innen im Programm. Pro7 hat dabei die junge Zielgruppe fest im Blick: Ähnlich wie im NEO Magazin Royale mit Jan Böhmermann spielen auch hier immer öfter digitale Phänomene und Entwicklungen eine entscheidende Rolle, um auch jüngeres Publikum weiterhin an das Medium „TV“ zu binden. Im Folgenden betrachten wir Episode 23 der Staffel 2019 von LATE NIGHT BERLIN, ausgestrahlt am Montag, den 18. November 2019 auf Pro7. In dieser Sendung spielte Showmaster Klaas Heufer-Umlauf mit seinen Gästen erstmals das Spiel „Google-Schreiber“. Die Band Silbermond war geladen, was liegt also näher als Sängerin Stefanie Kloß mit der ehrenvollen Aufgabe zu betrauen, von Google Autocomplete überarbeitete Songs ihrer Band darzubieten. Auch Moderator Heufer-Umlauf sang im Rahmen des TV-Spiels mehrere Titel, doch möchten wir uns im Folgenden auf die Analyse von „Symphonie“ bzw. „Systemgastronomie“ konzentrieren.

Wie viel Wahrheit steckt hinter Pro7s „Googleschreiber“?

O-Ton von Pro7: „Habt ihr euch jemals gefragt, wie die überaus poetischen Texte von Silbermond, Echt & Co entstehen? Wir denken da mal weiter: Können wir das Ganze nicht einfach auch von Kollege Google erledigen lassen? Wenn man dort ein paar Worte eintippt, wird doch direkt der Rest eines ganz Satzes vorgeschlagen. Ist doch viel einfacher als sich selbst was aus den Fingern zu saugen...“

Spätestens nach dieser Ankündigung war unsere Neugier geweckt: Wurden tatsächlich die Topvorschläge der Autovervollständigung ausgewählt oder nutzt man hier die Trägheit der TV-Zuschauer:innen um ihnen selbst erfundene „Vervollständigungen“ unterzujubeln, die natürlich deutlich unterhaltsamer sind als die organisch erzeugten Vorschläge? Fett gedruckte Passagen wurden laut Pro7 ins Suchfeld eingegeben, was bei unserer Recherche im Inkognito-Modus exakt nachgebildet wurde. Hier die ernüchternde Übersicht:

Part I

Silbermond: Sag mir was ist bloß mit uns geschehen

Pro7: Sag mir ne Zahl zwischen 1 und 2

Google: Sag mir wo die Blumen sind

 

Silbermond: Du scheinst mir auf einmal völlig fremd zu sein

Pro7: Du scheinst echter Feinschmecker zu sein

Google: Du scheinst Mine

 

Silbermond: Warum geht’s mir nich‘ mehr gut

Pro7: Warum geht mein Whatsapp nicht

Google: Warum geht nur Google

 

Silbermond: Wenn ich in deinen Armen liege?

Pro7: Wenn ich Instagram lösche

Google: Wenn ich bleibe

 

Silbermond: Ist es egal geworden was mit uns passiert?

Pro7: Ist es egal in welches Bürgeramt man geht?

Google: Ist es egal englisch

 

Silbermond: Wo willst du hin?

Pro7: Wo wohnt Sido?

Google: Wo wohnt

 

Silbermond: Ich kann dich kaum noch sehen

Pro7: Ich kann dumme Menschen sehen

Google: Ich kann das nicht.

Part II

Silbermond: Unsre Eitelkeit stellt sich uns in den Weg

Pro7: Unsre Erde Kinderbuch gebraucht

Google: Unsere Erde

 

Silbermond: Wollten wir nich‘ alles wagen?

Pro7: Wollten wir nicht Nummern tauschen?

Google: Wollen wir Nummern austauschen englisch

 

Silbermond: Haben wir uns vielleicht verraten?

Pro7: Haben wir heute Vollmond?

Google: Haben wir noch Pepps?

 

Silbermond: Ich hab geglaubt wir könnten echt alles ertragen

Pro7: Ich hab Tickets für das Dieter Bohlen Konzert

Google: Ich hab noch nie

 

Silbermond: Symphonie

Pro7: Systemgastronomie

Google: Syllabus

 

Silbermond: Und jetzt wird es still um uns

Pro7: Und jetzt ist Papa dran

Google: Und jetzt ist Papa dran

 

Silbermond: Denn wir stehen hier im Regen

Pro7: Denn wir sind kölsche Jungs

Google: Denn sind anders

 

Part III

Silbermond: Haben nichts mehr zu geben

Pro7: Haben nichts mehr auf Lager

Google: Haben nichts mehr gehört

 

Silbermond: Und es ist besser, wenn du gehst

Pro7: Und es ist 1969

Google: Und es ist weg

 

Silbermond: Denn es ist Zeit

Pro7: Denn oder den

Google: Denn sie wissen nicht was sie tun

 

Silbermond: Sich einzugestehen

Pro7: Sichtschutzbalkon

Google: Sichtschutz

 

Silbermond: dass es nicht geht

Pro7: dass am Satzanfang

Google: dass das

 

Silbermond Es gibt nichts mehr zu reden

Pro7: Es gibt Reis, Baby Helge

Google: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen

 

Silbermond: Denn wenn’s nur regnet

Pro7: Dennis aus Hürth

Google: Dennys

 

Silbermond: Ist es besser aufzugeben

Pro7: Ist E-Sport echter Sport?

Google: Ist Edelstahl magnetisch?

 

Klar: Bei der Auswahl der Autovervollständigungen wurde auf eine gewisse Rhythmik und Komik geachtet. Immerhin sollte der Programmpunkt für ein breites TV-Publikum als Unterhaltung dienen, welches sich sonst vermutlich nur selten in die Welt von Google Autocomplete zu Vergüngungszwecken verirrt. Deshalb gingen wir vor unserer Recherche davon aus, dass zwar nicht immer die topplatzierte Autovervollständigung ausgewählt wurde, sich der Songtext aber zumindest aus tatsächlich automatisch generierten Vorschlägen zusammensetzt. Letztendlich wurde leider nur in einem einzigen Fall („Und jetzt ist Papa dran“) der topplatzierte Vorschlag verwendet, während insgesamt weniger als 50% der von Pro7 ausgewählten Zeilen überhaupt aus den Autocomplete-Vorschlägen von Google stammten. Wie unnötig dieser „Kunstgriff“ der Redakteur:innen war, wird beispielsweise an der letzen Zeile deutlich, in welcher man sich für „Ist E-Sport echter Sport?“ anstelle des echten topplatzierten Vorschlags „Ist Edelstahl magnetisch?“ entschied, welcher in Hinblick auf Rhythmik und Komik durchaus gleichwertig verwendbar gewesen wäre.

 5. Die Vorteile von On-Page-Autocomplete-Funktionen

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Mit Autocomplete-Funktionen bei Formularen zur verbesserten Conversion-Rate

Ganz abgesehen von der hilfreichen und unterhaltsamen Funktion der Autovervollständigung bei der Google-Suche, können auch Webseiten-Inhaber:innen von Vervollständigungen profitieren: Auf diversen Homepages von Dienstleisterinnen und Dienstleistern sind Formulare heutzutage ein fester Bestandteil und für bestimmte Vorgänge dringend notwendig, etwa bei Registrierungen, Bestellungen, Anmeldungen, Reservierungen oder Anträgen. In all diesen Fällen wird von dem/der Seitenbesucher:in das zeitraubende und fehleranfällige Ausfüllen von digitalen Formularen verlangt. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, bieten sämtliche modernen Browser inzwischen an, die persönlichen Daten, wie Name, Adresse und Email zu speichern. Allerdings ist die korrekte Programmierung der Formulare Voraussetzung dafür, dass die Auto-Vervollständigung reibungslos funktioniert. Deshalb achten wir bei der Webentwicklung dezidiert auf die Vergabe der korrekten Attribute an den entsprechenden Stellen.

6. Fazit

Alles in allem ist die Autovervollständigung unauffälliges Feature mit großer Wirkung: Basierend auf persönlichem Suchverlauf, Standort, Topmeldungen, Regionen und Suchanfragen anderer Nutzer:innen erleichtert uns die Funktion das Schreiben und Recherchieren. Vermutlich würden wir sie im Alltag schmerzlich vermissen, wenn wir plötzlich wieder ganze Sätze in unser Suchfeld tippen müssten. Doch wird es auch in Zukunft sicher immer wieder Begriffe geben, zu denen Google keine Autovervollständigung anbietet. Beispielsweise wenn ein Suchbegriff zu spezifisch, zu unbeliebt, zu neu oder potentiell anstößig ist, – auch wenn er im persönlichen Suchverlauf bereits verwendet wurde.

Wie viel Ihr Smartphone bereits aus Ihrem individuellen Schreib- und Suchverhalten gelernt hat, können Sie ganz einfach testen, indem Sie im Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl einen Satzanfang eingeben und allein die Vervollständigung Ihren Satz ausformulieren lassen. Auf diese Weise entsteht ein oft sehr persönlicher, meist aber völlig zusammenhangsloser Text, der aus häufig verwendeten Textbausteinen aus früheren Konversationen oder anderweitig getätigten textlichen Eingaben besteht. Im Fall von beruflich Textschaffenden fällt dieser Text eher weniger persönlich aus, weshalb wir hier zum Abschluss gerne einen Schwank aus unserer persönlichen Datenbank präsentieren: 

Ein eigenes Auto ist nicht nur angenehm auf der Haut sondern auch reich an Sauerstoff und Terpenen. Diesen Strumpf möchte sie nicht mehr an der Wand hängen lassen, sondern mit der besonderen Portion Liebe zu sich nehmen und die Seele baumeln lassen. Beehren Sie sich bitte mit den Daten und senden Sie die hier angegebene Adresse.

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